Verankerung zur Abhängung einer Elementfassade im Eckbereich (durch eine Elementfassade können Rohbauverformungen besser aufgenommen werden). (Quelle: KD Fassadenplanung)

In der täglichen Praxis als Fassadenberater stellen wir häufig fest, dass die von Seiten der Tragwerksplanung nach Eurocodes zugrunde gelegten Bauwerksverformungen im Bereich der Übergänge zur angrenzenden Fassade generell so groß sind, dass sich diese mit der Gebrauchstauglichkeit der geplanten Fassade widersprechen.

Schweizweit das erste Hochhaus mit bepflanzter Fassade: Der Garden-Tower in Wabern bei Bern. (Quelle: Carl Stahl ARC GmbH, Süßen, Deutschland)

Der Garden-Tower in Wabern nahe Bern ist das erste Hochhaus mit bepflanzter Fassade in der Schweiz. Über 16 Geschosse ragt er in die Höhe, vollständig umspannt von einem filigranen Edelstahlseilnetz, an dessen Rauten sich in Kürze grüne Ranken emporschlängeln werden.

Einzigartige Optik: dreifarbige Holzfassade des Jugendhauses in Stuttgart-Giebel. (Quelle: Keimfarben GmbH)

Ein lebendiges Farbspiel aus verschiedenen Rottönen auf sägerauer Fichte prägt die eindrucksvolle Holzfassade des neuen Jugendhauses in Stuttgart-Giebel. Der Neubau entstand im Auftrag der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH und verbindet Jugendhaus, Kindertagesstätte und Bürgersaal unter einem Dach.

Um der Fassade einen individuellen Charakter zu verleihen, wurden die Betonfertigteilplatten über eine horizontale Teilung im Geschoss-deckenverlauf gegliedert. (Quelle: pbr Planungsbüro Rohling AG  / Hans-Jürgen Landes)

Der Auftakt zur Campusentwicklung Philosophikum der Justus-Liebig-Universität in Gießen ist erfolgt. Das erste Seminargebäude für den geistes- und kulturwissenschaftlichen Campus ist fertiggestellt und bildet auch aufgrund seiner hohen Repräsentationskraft den ersten Meilenstein.

Hochhausfassade, Fenster in den 1990er Jahren erneuert – Systemtechnik. (Quelle: KD Fassadenplanung)

Beim Rückblick auf die Projekte der letzten Jahre lässt sich die Tendenz feststellen, dass die Systemhäuser ihren Marktanteil seit den 1990er Jahren deutlich vergrößert haben. Bei den meisten Projekten führt heute kein Weg mehr an einer systemorientierten Fassadenplanung vorbei.

In unseren Breitengraden gelten ganz spezifische bauphysikalische Grundsätze. Aber es gibt durchaus auch Ausnehmen. Der folgende Beitrag skizziert die durch die niedrigen Innentemperaturen bedingten Besonderheiten der Gebäudehülle der Skihalle in Neuss (NRW) – einer langgezogenen Metallröhre, die auf einer ehemaligen Bergbau-Halde gebaut wurde. Denn hier wird die gängige Bauphysik quasi auf den Kopf gestellt.

Der Feuchteschutz an Schwellen von Dachterrassen-, Balkon- und Terrassentüren sowie von Hauseingängen kann am einfachsten durch eine gegenüber dem Außenbelag höher liegende Türschwelle erreicht werden.

Ergänzend zu den Ausführungen im ersten Teil (FASSADE 2/2015) werden in diesem Fachbeitrag von Prof Michael Lange Hinweise zum Leistungsumfang des Metall-/Fassadenbauers sowie zur Sicherstellung der Ausführungsqualität der verschiedenen Baukörperanschlüsse in der Praxis gegeben.

Die neue Produktnorm wird am 1.11.2015 mit einer dreijährigen Koexistenzphase in Kraft treten. Dies ebnet Herstellern von Türen, Toren und Fenstern mit Feuer- und Rauchschutzeigenschaften Zugang zum europäischen Markt. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick zum Status-Quo und den zukünftigen Anforderungen bei Planung und Einsatz dieser Produkte.

Lichtdurchflutete Räume mit raumhohen Verglasungen und Fenstertüren, große Glasflächen und geringe Rahmenanteile, Integration von Sonnenschutz- und Lichtlenkungssystemen, Verbesserung von Wärmedämmung und Schallschutz bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung – und zusätzlich eine langfristige Garantie der zugesicherten Eigenschaften.